In der Oststeiermark blühen wieder die Bäume

Der Mai ist da und plötzlich hüllt sich unsere schöne Miesenbacher Natur in ein weißes und rosafarbenes Kleid. Was ist geschehen? Die Obst- und Zierbäume stehen in voller Blüte und verzaubern mit ihrem seidigen Schimmer die frischgrüne Landschaft. Jetzt werden sich die geneigten Leser:innen dieses Beitrags vielleicht fragen, warum erst im Mai? Da hat doch längst in den Städten der Flieder geblüht und die Linde ihren Duft versprüht. Aber nicht so bei uns. Denn die Höhenlage auf rund 800 Metern lässt den Frühling erst etwas später seine Pracht entfalten. Ideal, um diese schöne Jahreszeit mit einem Kurzurlaub in Miesenbach bei Birkfeld zu verlängern.

Echte Blütenstars: Apfel, Birne, Kirsche und die Magnolie

Die Oststeiermark ist sozusagen der Obstgarten Österreichs. Wer kennt nicht die köstlichen Äpfel, die uns nach der sommerlichen Reife bis in das nächste Frühjahr als Vitaminspender versorgen. Denn der Apfel ist die Obstsorte mit der längsten Lagerfähigkeit und das auf ganz natürliche Weise. Seine Blüte ist die erste, die unser Dorf ziert. Die Birne blüht etwas später im Mai – und auch etwas unauffälliger – aber die Kirsche macht dafür mit ihren zartrosa Blüten noch einen krönenden Abschluss im Reigen des pastellenen Farbenspiels. Doch auch Zierbäume zeigen im Mai bei uns, was sie können. Die Magnolie leuchtet mit ihren dunkelrosa Blütenblättern aus den Hausgärten und bildet ein märchenhaftes Dach über den Tulpen- und Narzissenbeeten.

Genau geschaut: Die Nadelbäume tun’s auch

Tannen, Fichten und Lärchen geben sich bei uns auch die Ehre, im Blühkonzert mitzuspielen. Allerdings nur alle paar Jahre, im Fall der Fichte sogar mit bis zu sieben Jahren Pause zwischen den Blüteperioden. Diese Jahre nennt man Mastjahre und da gibt es zwar kaum etwas zu sehen, aber viel zu wischen. Denn der gelbe Pollen der Nadelbäume wird mit dem frischen Wind, der bei uns in Miesenbach von den Fischbacher Alpen und der Pretul herüber für die gute Luft sorgt, weit übers Land getragen und landet besonders gern auf glatten Flächen.

Unser Tipp: Jetzt Miesenbach genießen

In das oststeirische Blütenmeer eintauchen geht ganz leicht: Mit einem Urlaub im Mai in Miesenbach in unserem schönen Florianihof. Auf leichten bis mittelschweren Wanderwegen oder mit dem Fahrrad bzw. E-Bike lässt sich die Gegend leicht erkunden und dort aushalten, wo es gerade am schönsten ist. Einfach jetzt auf unserer Homepage bequem buchen – die gemütlichen Zimmer sind bereit.

Ostern für Auskenner: Woher stammen unsere Bräuche?

Ostern und das damit verbundene, traditionelle Osterbrauchtum (und auch der Osterhase) haben in vielen Ländern einen hohen Stellenwert. Was feiert man zu Ostern? Dazu haben wir zur Einstimmung auf das Osterfest typische, aber manch vergessene Osterbräuche zusammengefasst.

Schon gewusst: Nicht Weihnachten, sondern Ostern ist das wichtigste Fest im Kirchenkalender. An dem verlängerten, das dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang folgt, gedenken die Christen der Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Auch wenn es heutzutage zu Weihnachten mehr Geschenke gibt – Ostern ist seit über 1700 Jahren das wichtigste Fest.

Das Wort „Ostern“ geht mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine germanische Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin namens Eostrae zurück, zu deren Ehren in dieser Jahreszeit ein Fest gefeiert wurde.

Wieso Hasen und Eier?

Beides gehört zu vorchristlichen Bräuchen: Denn Hase und Ei gelten seit Urzeiten als Symbole für Fruchtbarkeit und den Beginn neuen Lebens. Dafür stehen auch die Feiertage zu Ostern. Im Mittelalter war kurz vor Ostern Zahltag für alle, die Schulden zu begleichen hatten, die oft mit Hasen oder Eiern „abgezahlt“ wurden. Wer letztendlich den Osterhasen erfunden hat ist unbekannt. Fest steht: Die erste bekannte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1678.

Holzratschen statt Glocken

Von Gründonnerstag bis zur Osternacht läuten keine Kirchenglocken mehr (angeblich sind sie kurz nach Rom geflogen). Auch Blumenschmuck und Kerzen verschwinden vom Altar. Trotzdem finden natürlich feierliche Messen statt.

Aber statt der Glocken werden die Menschen in vielen Regionen mit Holzratschen und Klappern zum Gottesdienst gerufen. Dieser alte Brauch wurde schon zur Zeit Karls des Großen (747-814 n.Chr.) zu Ostern gepflegt.

Karfreitag gibt es Fisch

An diesem Tag gedenken Christen überall auf der Welt der Kreuzigung Jesu. Es ist der höchste und gleichzeitig auch der traurigste christliche Feiertag. Viele Christen essen am Karfreitag Fisch, weil der Fisch das Symbol ist, mit dem sie sich zur Zeit der Christenverfolgung untereinander zu erkennen gaben. In vielen Ländern ist Karfreitag außerdem der einzige Tag im Jahr, an dem keine Zeitung erscheint.

Osterfeuer

In vielen Regionen werden in der Nacht auf Ostersonntag Osterfeuer angezündet. In Hamburg ist das ein besonderes Schauspiel, weil dort mehrere große Osterfeuer entlang der Elbe brennen, die man besonders gut vom Wasser aus sehen kann – die zahlreichen Fähren laufen auch aus, damit dieses Ereignis aus bester Sicht betrachtet werden kann. Der Feuerbrauch zu Ostern ist über 500 Jahre alt. Früher hießen diese Osterfeuer übrigens „Hildebrand“, was soviel heißt wie „heiliger Brand“. Die Feuer sollten natürlich Hexen und alles Böse abwehren.

Osterwasser

Ein alter Brauch besagt, dass ein Bad in einem fließenden Bach am Ostersonntag Jugend und Schönheit bewahrt, Krankheiten heilt und Unglück abhält.
Um sich vor Krankheit zu schützen, trieben die Menschen sogar ihr Vieh am Ostermorgen in die Bäche. Dieses so genannte Osterwasser gilt als Symbol der Fruchtbarkeit. Dem Brauch gemäß müssen junge Mädchen es schweigend und gegen den Strom schöpfen, damit das Wasser seine Heilkraft behält.
Außerdem darf weder auf dem Heimweg, noch Zuhause ein Tropfen davon verschüttet werden.

Unser Hallenbad im Florianihof ist zwar nicht mit „Osterwasser“ gefüllt, dennoch aber ein großartiger Tipp zur Entspannung und Wellness, auch zu Ostern oder während der Miesenbacher Frühlingswochen.

Unsere Frühlingswochen 2022 sind da!

Er ist ein frischer, blühender Anfang. Und das macht ihn so wunderbar: Der Frühling.

Jede Jahreszeit hat ihre eigene Schönheit, aber man muss zugeben, dass der Frühling bei weitem von vielen die Lieblingsjahreszeit ist. Es erfreut das Herz immer, wenn schlafende Pflanzen wieder zum Leben erwachen. Braun wird durch Grün ersetzt. Rosensträucher, die vor einer Woche noch wie Stöcke aussahen, zeigen jetzt grüne Blätter und neue Knospen.

Schon im März herum zeigt sich der Frühling mit seinen Schneeglöckchen, Hyazinthen, Freesien oder Tulpen. Und das auf die wohl schönste und eleganteste Weise, die eine Jahreszeit imstande ist.

Hier, in der steirischen Voralpenwelt, blühen schon bald Löwenzahn, Tulpen und Forsythien mit leuchtenden Farben in ihrer schönsten Pracht. Das frische Grün und die blühenden Obstbäume verzaubern unser schönes Miesenbach. Aber auch die Fichten und Tannen haben ihre Blüte zu dieser Zeit und lassen zarte, hellgrüne Wipfelchen an den Zweigen spriessen. Die Natur erwacht zum Leben, der Miesenbach gluckst vom Eise befreit munter durch den zartgrünen Wald, kurz: viele gute Gründe, bei uns einzukehren.

Daher laden wir wieder von 23. April bis 30. April und von 30. April bis 7. Mai 2022 zu unseren echt steirischen Frühlingswochen in unsere Wellness-Pension Florianihof ein. Denn mit Wandern, Musik, steirischem Essen und guter Laune lässt sich der Frühling doch am besten feiern.

Wir begrüßen Sie herzlich im Florianihof. Nehmen Sie auch am alljährlichen Miesenbacher Frühlingswochenfest teil. Am besten gleich reservieren, ganz einfach und bequem online buchen.